Vier bekannte Koblenzer Restaurants geschlossen

In der Koblenzer Gastronomie ist viel Bewegung: Mehrere bekannte Restaurants haben in den letzten Wochen geschlossen. Doch die Nachfolger stehen bereits in den Startlöchern und bringen neue kulinarische Ideen in die Stadt.

Vier bekannte Koblenzer Restaurants geschlossen

In der Koblenzer Gastronomieszene tut sich einiges. Gleich vier teils langjährige und bekannte Restaurants haben in jüngster Zeit ihren Betrieb eingestellt. Für Stammgäste sind das schlechte Nachrichten, doch für die meisten Standorte gibt es bereits neue Konzepte und Nachfolger, die frischen Wind in die Stadt bringen wollen.

Neue Konzepte für beliebte Imbiss-Standorte

Eine feste Größe in der Altstadt war der Döner-Imbiss „Sofra Kebap“ am Altengraben 25. Nach 20 Jahren, die erst im Dezember 2025 gefeiert wurden, hat das für seine hausgemachte türkische Küche bekannte Restaurant nun dauerhaft geschlossen. Lange leer stehen wird die Fläche aber nicht: Unter dem Namen „Wilder Kaiser Streetfood“ laufen bereits die Umbauarbeiten. Das neue Konzept wirbt mit dem Slogan „100 Prozent Handwerk 0 Prozent Kompromisse“ und verspricht geheimnisvoll: „Ein kaiserliches Geheimnis entsteht in der Altstadt.“ Ein Eröffnungsdatum ist noch nicht bekannt (Merkurist berichtete).

Auch der letzte Koblenzer Standort des Traditionsimbisses „Krakaus“ in Bubenheim ist Geschichte. Der Familienbetrieb, der seit den 1980er-Jahren für seine Carambawurst bekannt war, hat sich aus der Stadt zurückgezogen. Der Standort in Mülheim-Kärlich bleibt jedoch geöffnet. Die Nachfolge in Bubenheim ist bereits geklärt: In der zweiten Augustwoche eröffnet hier mit „Curry Concept“ ein zweiter Standort des Lahnsteiner Imbisses. Inhaber Markus Bock will dem Imbissklassiker zu neuem Glanz verhelfen. „Unsere Mission ist es, der Currywurst wieder den Stellenwert zu geben, den sie verdient“, betont Bock. Neben Wurst von einem regionalen Metzger und einer veganen Alternative wird es belgische Fritten und besondere Saucen geben.

Von Italien nach Südtirol, von Sushi zu Kaffee

Einen Wechsel gab es auch an den Rheinanlagen. In der Rheinzollstraße 16 hat die „Enoteca Ristorante Gigi“ geschlossen, da der Betreiber in den Ruhestand gegangen ist. Die Nachfolge hat hier bereits am 22. Mai das Restaurant „Lagrein“ angetreten. Ein Trio aus drei Gründern bringt damit südtiroler Küche nach Koblenz. „Besonders wichtig sind uns Qualität, Regionalität, Gastfreundschaft und ein entspanntes Ambiente“, so die neuen Betreiber (Merkurist berichtete).

Nach vielen Jahren hat auch die Tokyo Sushi Bar an der Balduinbrücke ihren Betrieb eingestellt. Das kleine, aber für seine authentische japanische Küche geschätzte Lokal ist laut einem Mitarbeiter seit Anfang Mai aus „wirtschaftlichen sowie persönlichen Gründen“ geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist nicht geplant. In den Räumlichkeiten ist mittlerweile der Kiosk „Mr. Späti“ eingezogen.