A3 bei Wiesbaden: Fahrer muss nach Kollision mit Lkw befreit werden

Auf der A3 bei Wiesbaden prallte ein Transporter auf einen Lkw. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Eine Drohne half der Feuerwehr bei ihrem Einsatz.

A3 bei Wiesbaden: Fahrer muss nach Kollision mit Lkw befreit werden

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagvormittag (17. Juli) auf der A3 gekommen. Ein Transporterfahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Das meldet die Landeshauptstadt Wiesbaden.

Aus bisher ungeklärter Ursache war gegen 10 Uhr ein Sprinter auf der A3 in Fahrtrichtung Köln auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Raststätte Medenbach. Während der Lkw nur leicht beschädigt wurde, erlitt der Transporter einen Totalschaden.

Der 41-jährige Fahrer des Sprinters wurde in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt. Vorbildlich handelnde Ersthelfer öffneten laut Feuerwehr die Fahrertür und betreuten den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Fahrer des Lastwagens erlitt einen leichten Schock, blieb aber ansonsten unverletzt.

Drohne liefert Bilder

Eine Besonderheit bei diesem Einsatz war, dass die Feuerwehr schon während der Anfahrt auf Bilder einer Vorauserkundungsdrohne zurückgreifen konnte (wir berichteten). Die Luftaufnahmen ermöglichten eine erste Lagebeurteilung und zeigten unter anderem die Verkehrssituation, die Position der Fahrzeuge und dass der Fahrer ansprechbar war.

Die Feuerwehr weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass Laien bei eingeklemmten Personen keine Befreiungsversuche unternehmen sollten, solange keine akute Lebensgefahr besteht, da dies die Verletzungen verschlimmern kann.

Vollsperrung der Autobahn

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt werden. Die Befreiung des Fahrers mit hydraulischem Rettungsgerät gestaltete sich laut Feuerwehr anspruchsvoll, da der Transporter massiv beschädigt war.

Nach der Befreiung wurde der Mann dem Rettungsdienst übergeben. Obwohl vorsorglich ein Rettungshubschrauber gelandet war, wurde der Patient mit Verdacht auf schwere Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Gegen 10:50 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun die genaue Unfallursache.