Böller-Verbot in Wiesbaden? Das denken die Merkurist-Leser

Sollte man Böllern weiterhin erlauben, ganz verbieten oder privates Böllern durch ein offizielles Stadt-Feuerwerk ersetzen? Was die Merkurist-Leser denken.

Böller-Verbot in Wiesbaden? Das denken die Merkurist-Leser

Seit Jahren wird über diese Frage kontrovers diskutiert: Sollten Böllern und das Abbrennen von Feuerwerk an Silvester verboten werden? Wir wollten wissen, was unsere Leser in Wiesbaden darüber denken.

Die Frage in unserer Blitzumfrage lautete: „Sollte Böllern an Silvester verboten werden?“ Mitgevotet haben 687 Leser. Nur 24 Prozent entschieden sich für die Option „Nein, privates Böllern weiterhin erlauben!“ Rund 38 Prozent wollen das Böllern „ganz verbieten“. Am häufigsten (39 Prozent) wurde die dritte der zur Auswahl stehenden Antworten gewählt: „Privates Böllern verbieten, stattdessen offizielles Stadt-Feuerwerk.“

Bei unserer Umfrage in Mainz ging die Tendenz sogar noch klarer in Richtung: Verbot von privatem Böllern. Möglich, dass das Ergebnis dort von zwei Tierunfällen beeinflusst wurde. Kurz vor 18 Uhr war ein Hund bei der Ausfahrt Gonsenheim/Drais auf die Saarstraße gerannt und wurde von einem Auto erfasst. Ersten Erkenntnissen zufolge lief er vor dem Unfall von zu Hause weg, weil er von einem Böller aufgeschreckt worden war.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich nur kurz darauf auf der A60: Eine große Dogge hatte sich wohl vor explodierenden Böllern erschrocken und von der Leine losgerissen. Der Hund lief auf Höhe des Autobahndreiecks Mainz auf die Fahrbahn und wurde von mindestens neun Autos überfahren.