Bomben-Anschlag in Monaco: Verdächtige aus Main-Taunus-Kreis tot

Nach einem Bombenanschlag in Monaco ist die Hauptverdächtige offenbar tot aufgefunden worden. Die Spur hatte die Ermittler davor in den Main-Taunus-Kreis geführt.

Bomben-Anschlag in Monaco: Verdächtige aus Main-Taunus-Kreis tot

Im Fall eines Bombenanschlags auf einen Milliardär in Monaco (wir berichteten), gibt es eine neue Entwicklung: Die Hauptverdächtige wurde tot in Kiew aufgefunden. Das berichten mehrere Medien. Am Donnerstag noch durchsuchte die Polizei die Wohnung der Verdächtigen im Main-Taunus-Kreis.

Bei dem Anschlag am 29. Juni in der Luxusresidenz eines Milliardärs war eine Bombe explodiert. Der Mann, seine Lebensgefährtin und der gemeinsame Sohn (alle ukrainische Staatsangehörige) hatten dabei schwere Verletzungen erlitten. Wie die „Bild“ berichtet, schweben der Milliardär und seine Frau weiterhin in Lebensgefahr.

Als Hauptverdächtige galt eine 39-jährige Ukrainerin, die per Interpol-Fahndung gesucht wurde. Sie soll die Bombe in einem Rucksack platziert und gezündet haben. Nun ist sie laut Medienberichten in Kiew tot aufgefunden worden, möglicherweise erschossen. Demnach habe ein ukrainischer Militärgeheimdienstoffizier die Tötung gestanden, wie die Bild-Zeitung unter Verweis auf ukranische Medien berichtet.

Spur führte in den Main-Taunus-Kreis

Die Verdächtige lebte in einer Wohnung im Main-Taunus-Kreis. Dorthin sei sie wegen des Ukraine-Krieges geflüchtet, so die Zeitung. Deutsche Ermittler hatten die Wohnung durchsucht. Zu diesem Zeitpunkt war die Frau aber bereits auf der Flucht.