Nach einem Sprengstoffanschlag im Fürstentum Monaco führte die Spur die Ermittler nach Hessen. Am Donnerstag durchsuchte die Polizei die Wohnung einer Verdächtigen im Main-Taunus-Kreis. Das teilen die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden gemeinsamen mit.
Am Montagabend, dem 29. Juni, explodierte ein Sprengsatz vor einem Wohnkomplex in Monaco. Dabei wurden eine Frau, ein Mann und ein Kind, allesamt ukrainische Staatsbürger, teils schwer verletzt. Die Ermittlungen der monegassischen Behörden ergaben schnell eine Verbindung nach Hessen, woraufhin ein Rechtshilfeersuchen gestellt wurde.
Am Donnerstag, dem 2. Juli, durchsuchten daraufhin hessische Polizisten, darunter auch Spezialeinsatzkräfte, die Mietwohnung einer 39-jährigen Ukrainerin im Main-Taunus-Kreis. Sie steht im Verdacht, an der Tat beteiligt zu sein.
Bei der Aktion wurden Beweismittel sowie ihr Auto sichergestellt. Die Verdächtige selbst ist flüchtig, gegen sie wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen. Die hessischen und monegassischen Behörden arbeiten bei den Ermittlungen eng zusammen.
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