Evakuierung in Wiesbaden-Erbenheim: Weltkriegsbombe wird entschärft

In Wiesbaden-Erbenheim ist eine 500-Kilo-Weltkriegsbombe gefunden worden. Am Mittwoch wird sie entschärft, was zu einer Evakuierung, Straßensperrungen und Umleitungen im Busverkehr führt.

Evakuierung in Wiesbaden-Erbenheim: Weltkriegsbombe wird entschärft

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe am Dienstag in Wiesbaden-Erbenheim (wir berichteten), wird diese am heutigen Mittwoch (13. Mai) entschärft oder kontrolliert gesprengt. Das teilt die Stadt Wiesbaden mit.

Die 500-Kilo-Bombe war im Bereich der Lucius D. Clay Kaserne entdeckt und gesichert worden. Daraufhin wurde ein Krisenstab einberufen, der alle weiteren Maßnahmen koordiniert. Das betroffene Gebiet musste bis Mittwoch um 9 Uhr evakuiert sein. Etwas mehr als 50 Anwohner wurden bereits am Dienstagabend von der Landes- und Stadtpolizei durch persönliche Besuche und Lautsprecherdurchsagen über die Evakuierung informiert.

A66 und Buslinien betroffen

Die Entschärfung, die um 11 Uhr beginnen soll, führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ab 10:30 Uhr wird die Autobahn A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt gesperrt. Auch die Zufahrt von der B455 zur Lucius D. Clay Kaserne und zur Domäne Mechtildshausen ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Alle weiteren Straßen und Feldwege im Evakuierungsbereich werden bereits ab 9 Uhr gesperrt.

Auch im Busverkehr von ESWE Verkehr ist mit Verspätungen zu rechnen. Die Busse umfahren das Gebiet ab spätestens 9:30 Uhr, wodurch Erbenheim weitgehend ausgelassen wird. Die Linien 28, 46 sowie 48 werden umgeleitet.

Wie lange die Maßnahme dauert, ist unklar und hängt von mehreren Faktoren wie der Bauart der Bombe ab. Das Ende der Evakuierung wird über die Medien und durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben. Die Stadt Wiesbaden hat unter der Nummer (0611) 318080 ein Bürgertelefon eingerichtet und informiert auf der Webseite wiesbaden.de/krisenfall.