Weiter Zitterpartie um Mainzer Oktoberfest

Der Veranstalter des Mainzer Oktoberfests hat Unterlagen nachgereicht. Die Stadt prüft nun, ob das Fest stattfinden kann. Zuvor wurden massive Sicherheitsbedenken geäußert.

Weiter Zitterpartie um Mainzer Oktoberfest

Die Zukunft des Mainzer Oktoberfests ist weiter ungewiss. Wie die Stadt Mainz mitteilt, hat der Veranstalter am Freitagnachmittag (2. Oktober) Unterlagen eingereicht. Diese werden nun geprüft, um zu entscheiden, ob das Fest stattfinden kann.

Die Stadt hatte dem Veranstalter eine Frist bis zum Freitag gesetzt, um die fehlenden Dokumente vorzulegen (wir berichteten). „Die Sicherheit der Besucher:innen und Beschäftigten hat oberste Priorität“, betont die Stadtverwaltung. Es sei wichtig, dass alle Beteiligten Klarheit erhalten.

Erhebliche Sicherheitsbedenken

Zuvor hatte Baudezernent Ludwig Holle bei einer Pressekonferenz erhebliche Sicherheitsbedenken geäußert. Aufgrund unvollständiger Unterlagen und gemeldeter Mängel sei das Oktoberfest im geplanten Zelt „nicht zulässig“. Die Stadt könne weder den Brandschutz noch die Standfestigkeit des Zeltes beurteilen. Holle wies auch darauf hin, dass das Festzelt ohne Genehmigung ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut worden sei.

Das 20. Mainzer Oktoberfest soll nach Plan vom 8. bis zum 25. Oktober auf dem Messegelände in Hechtsheim stattfinden. Erwartet werden zwischen 40.000 und 50.000 Besucher. Ob die nun nachgereichten Unterlagen ausreichen, um die Sicherheitsbedenken der Stadt auszuräumen, wird die laufende Prüfung zeigen.