Fast 15.000 Mainzer konnten am Sonntag (8. März) über einen neuen Ortsvorsteher für die Oberstadt bestimmen. Grund für die außerplanmäßige Wahl war die Ernennung des bisherigen Ortsvorstehers Daniel Köbler (Grüne) zum Dezernenten für Finanzen, Beteiligungen und Sport der Stadt Mainz (wir berichteten).
Sieben Kandidatinnen und Kandidaten waren vom Wahlausschuss zugelassen worden: Tim Ott (Grüne), Melissa Enders (CDU), David Wilk (SPD), Max Rammensee (ÖDP), Benjamin Steiner (AfD), Erwin Stufler (Freie Wähler) und Jan Sebastian (FDP).
Diese Stimmanteile erreichten die Kandidaten
Die Wahllokale schlossen um 18 Uhr. Nach der Auszählung der zwölf Urnenstimmbezirke und der acht Briefwahl-Stimmbezirke erreichten die einzelnen Kandidaten folgende Stimmanteile:
Tim Ott (Grüne): 38,6 Prozent
Melissa Enders (CDU): 25,9 Prozent
David Wilk (SPD): 21,7 Prozent
Benjamin Steiner (AfD): 4,4 Prozent
Jan Sebastian (FDP): 4,3 Prozent
Max Rammensee (ÖDP): 2,6 Prozent
Erwin Stufler (Freie Wähler): 2,6 Prozent
Die Wahlbeteiligung lag bei 46,2 Prozent.
Für einen Wahlerfolg hätte einer der Kandidaten mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhalten müssen („qualifizierte Mehrheit“). Da dies im ersten Wahldurchgang aber nicht der Fall war, wird es eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmanteilen geben: Tim Ott (Grüne) und Melissa Enders (CDU). Diese findet nun parallel zur Landtagswahl am Sonntag, 22. März, statt.