Nach der heftigen Kritik an seinem Foulspiel vom Freitagabend hat sich der Mainzer Profi Dominik Kohr nun zu Wort gemeldet. In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform Instagram entschuldigte er sich für die Aktion.
Im Heimspiel von Mainz 05 gegen Hoffenheim hatte Kohr in der 88. Minute seinen Gegenspieler Max Moerstedt gefoult und dafür seinen neunten Platzverweis in der Bundesliga erhalten – ein Rekord. Nun richtete er sich direkt an den gefoulten Spieler: „Auf dem Platz habe ich diese Aktion selbst gar nicht in dem Ausmaß wahrgenommen – das kam erst, als ich die TV-Bilder gesehen habe. Ich bin selbst erschrocken.“
Er sei erleichtert und froh, dass Moerstedt nicht mehr passiert sei und er weiterspielen konnte. Kohr bittet Moerstedt um Entschuldigung. Seine Intention sei es lediglich gewesen, einen Pass zu verhindern. „Kompromisslos zu verteidigen ist Teil meiner fußballerischen DNA“, schreibt Kohr weiter. Er gehe aber niemals in einen Zweikampf mit der Absicht, jemanden zu verletzen. Der Mittelfeldspieler entschuldigte sich auch bei seiner Mannschaft und den Fans.
Heftige Kritik nach Foul
Nach dem Spiel am Freitagabend hatte es heftige Kritik an Kohr gegeben. Hoffenheims Trainer Christian Ilzer sagte, er habe schon „lange kein so hartes Foul mehr gesehen“. Die „Bild“-Zeitung bezeichnete den Spieler als „Mainz-Rambo“.
Sein Teamkollege Danny da Costa hatte Kohr hingegen verteidigt. „Ich kenne Dome, er ist ein guter Mensch“, so der Torschütze zum 1:1. Kohr habe versucht, den Pass zu blocken und sei zu spät gekommen. Es sei keine böswillige Absicht gewesen.