Nach mehreren Verschiebungen und einer erst am vergangenen Mittwoch erteilten Genehmigung ist das Mainzer Oktoberfest nun eröffnet. Der offizielle Fassanstich geriet dabei zu einer wahren Slapstick-Einlage und passte zum vorangegangenen Chaos der letzten Wochen.
Hammer, Krug und fast ein Körpertreffer
Anstelle des Mainzer Oberbürgermeisters Nino Haase übernahm diesmal Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, die feierliche Zeremonie auf der Bühne. Zunächst schien es, als würde der Anstich mit drei Schlägen gekonnt gelingen, doch es floss kein Tropfen Bier.
Bei den folgenden Versuchen eskalierte die Situation zur Freude des Publikums. Statt den Hahn ins Fass zu treiben, zerschlug Haumann mit dem großen Hammer den Maßkrug, der das erste Bier auffangen sollte. In der Folge traf er bei weiteren Versuchen fast noch die Hand eines Helfers.
Schließlich gab Haumann den Hammer ab. Nach etlichen weiteren Schlägen spritzte das Bier zuerst oben aus dem Fass, bevor es endlich aus dem Hahn in die Krüge fließen konnte.