Die Entscheidung wurde am Mittwochvormittag bekanntgegeben, in einer spontan einberufenen Pressekonferenz an der Mainzer Messe: Nachdem wochenlang über Genehmigungen, Brandschutz und Sicherheitsbedenken diskutiert wurde, ist die 20. Auflage des Mainzer Oktoberfestes nun doch noch genehmigt worden.
Bereits am Montag hatte die Stadtverwaltung gegenüber Merkurist mitgeteilt, dass noch einmal eingereichte Unterlagen geprüft würden und an einer „gemeinsamen Lösung“ gearbeitet werde. Ein grundlegend überarbeitetes Sicherheitskonzept war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei der Stadt eingegangen. Auch die Feuerwehr wurde um eine erneute Stellungnahme gebeten (wir berichteten).
Brandschutz und Sicherheitsmaßnahmen von Stadt genehmigt
Am Mittwoch nun teilte DEHOGA-Präsident Gereon Haumann mit: Die Abnahme sei da, die Maßnahmen zu Brandschutz und Sicherheit seien von der Stadt genehmigt worden. Das sei „ein guter Tag für die Wirtschaft in Mainz und der Region“, so Haumann. Auch Festwirtin Michelle Kusber zeigte sich „überwältigt“ von der Entscheidung. Sie müssten jetzt Nachtschichten einlegen, damit alles gut vorbereitet und umorganisiert werden könne. „Es war eine riesige Kraftanstrengung mit den Veranstaltern, der Stadt und der Dehoga“, so Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz.
Baudezernent Ludwig Holle, der eigentlich dafür zuständig ist, die Genehmigung zu erteilen, war wohl zwar ebenfalls vor Ort, hat aber an der Pressekonferenz selbst nicht teilgenommen.
Zwei statt drei Wochenenden Oktoberfest
Stattfinden werde das Fest jetzt am kommenden Freitag (17 Uhr) bis Sonntag sowie in der folgenden Woche von Donnerstag bis einschließlich Samstag. Wegen Allerheiligen fiele der Sonntag weg. Damit findet das Mainzer Oktoberfest in diesem Jahr nur an zwei und nicht, wie ursprünglich geplant, an drei Wochenenden statt. Wer ein Ticket habe, könne es wie geplant nutzen, so Haumann. Die Karten der ausgefallenen Tage würden erstattet.