Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Als Entscheidungshilfe für Wähler und Wählerinnen entwickelt die Bundeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat. Dieser ist jetzt online.
Das digitale Tool vergleicht die eigene Meinung mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien. Im Anschluss werden die prozentuale Übereinstimmung mit den Positionen der Parteien angezeigt. Ziel ist es, unentschlossenen Wählern eine Orientierung zu bieten.
So entsteht der Wahl-O-Mat
Ein 37-köpfiges Team aus Jungwählern, Experten und Verantwortlichen der Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung erarbeitete in einem Workshop zunächst 80 Thesen. Als Basis dienten die Wahlprogramme aller zur Wahl zugelassenen Parteien. Im nächsten Schritt hatten alle Parteien die Möglichkeit, Stellung zu den Thesen zu nehmen und ihre Positionen in jeweils maximal 500 Zeichen zu begründen.
Eine Alternative zum Wahl-O-Mat
Als Alternative oder Ergänzung für den Wahl-O-Mat gibt es bei dieser Landtagswahl die Wahlhilfe-App „WahlSwiper“. Diese ist bereits seit dem 5. Februar online. Die App fasst die Programme der Parteien in einem interaktiven Frageformat zusammen. Nutzer beantworten 38 landespolitische Fragen, indem sie für „Nein“ nach links oder für „Ja“ nach rechts wischen. Auch beim „WahlSwiper“ ergibt sich am Ende eine prozentuale Übereinstimmung mit den Parteien. Mehr Informationen findet ihr hier.
Den Wahl-O-Mat findet ihr hier. Den WahlSwiper findet ihr hier.