Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Mainzer Kreyßigstraße am 16. November 2025 hat die Stadt Mainz nun auf eine Anfrage der Volt-Fraktion geantwortet. Die wichtigste Erkenntnis: Weder die Gasleitungen im Haus noch das öffentliche Gasnetz waren die Ursache für die Explosion.
Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern zwar noch an, wie die Stadt mitteilt. Aus ermittlungstaktischen Gründen und wegen personenbezogener Daten könnten keine weiteren Details genannt werden. Klar sei aber, dass die Hausinstallation nicht betroffen war. Auch der Gasnetzanschluss zum Gebäude sei intakt gewesen und wurde nach der Explosion lediglich aus Sicherheitsgründen verschlossen. Die Anfrage stammte von der Volt-Stadtratsfraktion, die sich nach dem Stand der Untersuchungen, den Sicherheitsprüfungen der Gasleitungen und den Maßnahmen für die Mieter erkundigt hatte.
Regelmäßige Kontrollen der Gasanlagen
In ihrer Antwort erläutert die Stadt die strengen Sicherheitsstandards. Die Wohnbau Mainz, der das betroffene Gebäude gehört, ist für die Gasanlagen im Haus zuständig. Diese werden laut Stadt jährlich bei einer sogenannten Gashausschau geprüft. Zusätzlich fänden eine jährliche Wartung der Gasöfen und alle zwölf Jahre eine Dichtheitsprüfung statt. Mängel würden umgehend behoben. Das öffentliche Gasnetz, für das die Mainzer Netze GmbH zuständig ist, werde ebenfalls nach den gültigen Regelwerken regelmäßig überprüft.