Im Städteranking 2023 von ImmoScout 24, der Wirtschaftswoche und IW Consult sahnte Mainz in der vergangenen Woche richtig ab – Platz 1 der dynamischsten Städte, Platz 2 im Niveau-Ranking.
Im vergangenen Jahr bescherte BioNTech der Mainzer Wirtschaft enormen Aufwind: Von Platz 48 im Dynamik-Ranking 2021 sprang Mainz 2022 plötzlich auf Platz 1. In diesem Jahr kann die Stadt die Platzierung halten – und das trotz der gefallenen BioNTech-Aktien. Unter anderem wird Mainz sogar von der Wirtschaftswoche als „Boomtown“ bezeichnet.
Auszeichnung für Mainzer „Player“
Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) zeigte sich am Freitag hocherfreut über die gute Platzierung seiner Stadt im Ranking. „Eine solche Bewertung ist eine profunde Bestätigung unserer Anstrengungen, strahlt aus in die gesamte Republik und darüber hinaus. Sie ist zugleich eine Auszeichnung für viele Player am Standort Mainz, die daran Anteil haben“, erklärte der OB.
Weiterhin bleibe Mainz vor allem als Standort des Biotech-Unternehmens „Biontech“ in aller Munde. OB Haase sagt dazu: „Wir haben die Weichen längst zukunftsorientiert auf die Entwicklung als Biotechnologie-Standort gestellt.“ Haase weiter: „Mainz ist jung, Mainz ist vielfältig aufgestellt, verfügt über eine top entwickelte Hochschullandschaft und befindet sich inmitten des Rhein-Main-Gebietes zudem an einem der ökonomisch interessantesten Standorte mit zudem zahllosen weichen Skills, welche unsere Stadt hochattraktiv halten.“
„Wir haben unseren neuen Weg gerade erst begonnen“ – OB Nino Haase
Wichtig bleibe es nun, weitere Punkte nachhaltig auszubauen und zu verbessern, hier nannte Haase ausdrücklich die Kinderbetreuung in Mainz. „Die Positionierung als dynamischste Stadt forciert unseren Willen, unsere Bemühungen auch in Zukunft strukturiert voranzutreiben – was etwa die internationale Ausrichtung der Verwaltung oder in Bildungseinrichtungen angeht. Es gibt keinen Grund nachzulassen, wir haben unseren neuen Weg gerade erst begonnen“, so Haase.