Erneuter Polizei-Großeinsatz nach Dreifachmord im Westerwald

Polizei sucht auch in bereits durchkämmten Gebieten

Erneuter Polizei-Großeinsatz nach Dreifachmord im Westerwald

Die Polizei hat am Dienstag erneut eine Großfahndung nach dem mutmaßlichen Dreifachmörder von Weitefeld gestartet. Rund 100 Einsatzkräfte durchsuchen aktuell den Westerwald nach dem flüchtigen 61-jährigen Alexander Meisner.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gebe es keinen konkreten neuen Hinweis für die erneute Suche. Teilweise würden auch bereits abgesuchte Flächen nochmals durchkämmt. Neben Tauchern, die einen Teich absuchen sollen, kommen auch Spürhunde zum Einsatz. Auch unwegsames Gelände werde durchsucht.

Der Gesuchte soll Anfang April ein Ehepaar und deren 16 Jahre alten Sohn in Weitefeld mit Schüssen und Stichen getötet haben. Der 61-jährige Verdächtige stammt aus dem Nachbarort und ist wegen versuchten Totschlags vorbestraft.

Täter könnte verletzt sein

Am Tatort wurden Blutspuren gefunden, die darauf hindeuten, dass der Gesuchte verletzt sein könnte. Über die Menge des Blutes und die mögliche Schwere der Verletzung könne man keine Angaben machen, so der Sprecher. "Natürlich kann es sein, dass wir eine tote Person finden", sagte er.

Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise zur Ergreifung des Täters eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt (Wir berichteten). Bislang sollen über 1.550 Hinweise bei der Polizei eingegangen seien.