Die Entscheidung über das abgebrochene Spiel in der Central European Hockey League (CEHL) zwischen den Eishockeyteams EHC Neuwied und Heylen Vastgoed HYC Herentals aus Belgien vom 28. Dezember (Merkurist berichtete) ist gefallen. Wie der Neuwieder Verein auf seiner Internetseite mitteilt, gehen die drei Punkte an die Neuwieder Bären.
Die Partie war in der 27. Minute nach einer Massenschlägerei abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der EHC Neuwied mit 6:1 geführt. Die Wertung des Spiels wurde nun bei einer Online-Ligatagung unter der Woche beschlossen. Demnach haben sich die beiden Vereine auf die Punktvergabe geeinigt.
Gemeinsame Konferenz beider Vereine
Hätte es keine Einigung gegeben, hätte die Ligaleitung eingegriffen. Eine solche Regelung war nötig, da die Spielordnung der Liga weder einen Abbruch durch die Schiedsrichter noch die Wertung eines Spiels vorsieht, das nicht zu mindestens zwei Dritteln absolviert ist.
„Das ist das einzig Positive der gemeinsamen Konferenz“, sagt Neuwieds Manager Carsten Billigmann, der sich zu weiteren Details nicht äußern wollte. Er betont jedoch: „So etwas, was in dieser Partie geschehen ist, darf nicht noch einmal vorkommen. Deshalb appelliere ich an den Ligavorstand, unser letztes Spiel in dieser Hauptrunde in Herentals unter besondere Beobachtung zu stellen.“