Dreifachmord in Weitefeld: Über 200 Hinweise aus der Bevölkerung

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Dreifachmord in Weitefeld: Über 200 Hinweise aus der Bevölkerung

Nach dem Dreifachmord in Weitefeld (Landkreis Altenkirchen) gehen die Ermittler mehr als 200 Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Das teilte das Polizeipräsidium Koblenz am Montag mit.

Die Polizei klärt derzeit alle möglichen - auch ehemaligen - Aufenthaltsorte des Tatverdächtigen ab. Dabei könnten erneut Spezialeinheiten mit spezieller Schutzausrüstung sowie der Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen.

Die Ermittler zeigen Verständnis für die Sorgen der Bürger: „Uns ist bewusst, dass diese erschütternde Tat die Gemeinschaft getroffen hat“, heißt es in der Mitteilung. Auch wenn man den Menschen die Ängste nicht gänzlich nehmen könne, sei die Polizei „weiterhin mit Präsenz und Unterstützung an ihrer Seite“.

Hinweise weiter willkommen

Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung und Ergreifung des Täters beitragen können, nimmt die Polizei weiterhin über das Hinweistelefon 0261/103-50399 entgegen.

Hintergründe der Tat

Bei dem Verbrechen waren am frühen Sonntagmorgen ein 47-jähriger Mann, seine 44-jährige Ehefrau und der gemeinsame 16-jährige Sohn getötet worden (wir berichteten). Die Polizei fahndet nach dem 61-jährigen Alexander Meisner aus einem Nachbarort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden bei der Tat sowohl Schuss- als auch Stichwaffen benutzt.