Krankenhäuser in Linz und Remagen bleiben erhalten

Arbeitsplätze vorerst gesichert

Krankenhäuser in Linz und Remagen bleiben erhalten

Die Krankenhäuser in Linz und Remagen sind gerettet. Wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte, konnten nach spannenden Verhandlungen alle Arbeitsplätze in den beiden Städten am Rhein erhalten werden. Das berichtet der SWR.

Im März hatte der Krankenhausverbund wegen finanzieller Schwierigkeiten Insolvenzantrag gestellt. Nun wurde eine Lösung gefunden, die vom Land Rheinland-Pfalz genehmigt wurde. Das Franziskus-Krankenhaus Linz bleibt bei seinem alten Träger, während das Krankenhaus Maria Stern in Remagen ab 1. November vom Bonner Unternehmen IGP Med GmbH übernommen wird.

Für die insgesamt 300 Ärzte und Pfleger der beiden Kliniken mit zusammen 270 Betten gilt bis Ende nächsten Jahres eine Arbeitsplatzgarantie. Beide Häuser sollen auch künftig eng zusammenarbeiten.

Sanierung im Schutzschirmverfahren

Seit März wurde das Verbundkrankenhaus in einem sogenannten Schutzschirmverfahren saniert (Merkurist berichtete). In dieser Zeit lief die medizinische Versorgung normal weiter. Die Beschäftigten wurden weiterhin bezahlt, allerdings von der Bundesanstalt für Arbeit.

Die finanzielle Schieflage der Kliniken war nach Angaben der Geschäftsführung durch gestiegene Energiekosten und Tariferhöhungen für die Mitarbeiter entstanden. Experten erarbeiteten daraufhin Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzlage.