Fall der zerstückelten Leiche: Führt Schädelfund nach Monreal im Kreis MYK?

Nach dem Fund einer zerstückelten Frauenleiche bei Monreal gibt es eine neue Spur. In NRW wurde ein menschlicher Schädel entdeckt, der zu der 32-jährigen Frau gehören könnte.

Fall der zerstückelten Leiche: Führt Schädelfund nach Monreal im Kreis MYK?

Bei einer Müllsammelaktion in Nordrhein-Westfalen haben mehrere Personen einen menschlichen Schädel gefunden. Der Fund vom Samstagmittag (11. April 2026) könnte im Zusammenhang mit einer zerstückelten Frauenleiche stehen, die Ende November 2025 bei Monreal im Kreis Mayen-Koblenz entdeckt wurde (Merkurist berichtete). Das haben die Staatsanwaltschaft Siegen und die Polizei Hagen in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.

Die Gruppe fand den Schädel in einem Waldgebiet in der Gemeinde Wenden im Kreis Olpe, unweit der Bundesautobahn 4. Das Polizeipräsidium Hagen hat eine Mordkommission eingesetzt, die nun prüft, ob es sich um den Schädel der 32-jährigen Eritreerin handelt. Deren Körper war am 28. November 2025 in einem Waldstück bei Monreal im Kreis Mayen-Koblenz gefunden worden. Wenige Tage zuvor, am 17. November 2025, waren bereits ihre Hände auf der Autobahn 45 entdeckt worden.

Tatverdächtiger Lebensgefährte in Untersuchungshaft

Die Frau hatte zuletzt mit ihrem drei Monate alten Kind in einer Asylunterkunft in Bonn gelebt. Das Baby wurde am 16. November 2025 unversehrt in einem Kinderwagen vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden.

Unter dem Verdacht, die Frau getötet zu haben, steht ihr früherer Lebensgefährte. Er war nach der Tat geflüchtet, wurde aber im Dezember 2025 von Äthiopien nach Deutschland überführt. Seitdem befindet er sich in Bonn in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.