Nach dem Fund einer Frauenleiche bei Koblenz (Merkurist berichtete) sitzt der Lebensgefährte des Opfers in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn in einer gemeinsamen Mitteilung berichten, wurde der 41-jährige Mann aus Äthiopien mittlerweile nach Deutschland ausgeliefert.
Ermittler einer Mordkommission und der Staatsanwaltschaft waren zuvor nach Afrika gereist, um den Tatverdächtigen zu überführen. Am Freitag (6. Februar) wurde der 41-Jährige einem Haftrichter in Bonn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag. Zu den Vorwürfen hat sich der Mann bislang nicht geäußert.
Leiche ohne Kopf und Hände gefunden
Die Leiche der 32-jährigen Frau wurde Anfang Dezember in einem Wald bei Monreal (Kreis Mayen-Koblenz) entdeckt. Dem Leichnam fehlten sowohl der Kopf als auch die Hände. Der Kopf der Frau ist weiterhin verschwunden.
Mitte November waren bereits die abgetrennten Hände der Frau auf der Autobahn 45 bei Olpe gefunden worden. Über die Fingerabdrücke konnte die Identität der Frau geklärt werden. Ihr drei Monate altes Baby wurde zur selben Zeit unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden. Die Frau hatte am 16. November 2025 ihre Unterkunft in Bonn verlassen. Wo sie getötet wurde, ist weiterhin unklar.