Der Spielwarenhändler „ROFU Kinderland“ hat einen Investor gefunden und damit die Fortführung des Unternehmens gesichert. Das hatte das Unternehmen im April dieses Jahres mitgeteilt (Merkurist berichtete) mit. Trotz der Rettung werden aber zahlreiche Filialen geschlossen, darunter auch der Standort in Mülheim-Kärlich.
Wie ROFU mitteilt, wurde am 23. April eine Investorenvereinbarung mit der Kids & School Holding GmbH abgeschlossen. Die Übernahme wird im Rahmen eines Insolvenzplans umgesetzt. Das Unternehmen befindet sich seit Januar 2026 in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung und soll ab August 2026 wieder eigenständig handeln können.
Zahlreiche Filialen schließen
Teil der Sanierung ist jedoch die Schließung von 27 Filialen. Betroffen ist auch der Standort im Gewerbepark Mülheim-Kärlich, der dauerhaft geschlossen wird. Laut Unternehmensangaben ist dort der letzte Verkaufstag Mittwoch, der 29. Juli 2026. In insgesamt 32 Filialen, darunter auch der in Mülheim-Kärlich hat es in den vergangenen Wochen einen Räumungsverkauf gegeben.
Das müssen Kunden beachten
Während des Räumungsverkaufs ist nur eine bargeldlose Zahlung möglich. Gutscheine können dort weder gekauft noch eingelöst werden. Maßgeblich für den Preis sei die Auszeichnung am Regal, da es zu Abweichungen von Prospektpreisen kommen könne. Der Online-Shop sowie alle verbleibenden Filialen sind von den Einschränkungen nicht betroffen und laufen wie gewohnt weiter.