Deshalb wird der Koblenzer Weihnachtsmarkt bereits im Oktober aufgebaut

In Koblenz werden die ersten Buden für den diesjährigen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Die Veranstalter erklären, was hinter dem frühen Start steckt.

Deshalb wird der Koblenzer Weihnachtsmarkt bereits im Oktober aufgebaut

Wer derzeit über den Görresplatz in der Koblenzer Altstadt geht, kann bereits die ersten weiß-roten Buden des Weihnachtsmarktes sehen. Offiziell eröffnet wird der Weihnachtsmarkt erst in vier Wochen, am 20. November.

„Der frühe Aufbau hat vor allem logistische Gründe“, sagt Jan Morysson, Abteilungsleiter Marketing bei der Koblenz-Touristik GmbH. Die hohe Anzahl der Stände, die sich über die gesamte Innenstadt verteilen, erfordere eine schrittweise Vorgehensweise. „Das sind einfach unfassbar viele Buden, die hier aufgebaut werden müssen“, erklärt Morysson im Gespräch mit Merkurist.

Schrittweiser Aufbau soll Verkehrschaos verhindern

„Wir wollen nicht mit einem Riesenschwung, mit vielen LKWs, die komplette Stadt dicht machen und alles auf einmal aufbauen,“ nennt Morysson die Beweggründe. Deshalb sei es schon seit längerer Zeit Tradition, die Buden schrittweise aufzubauen. Vom Görresplatz aus geht es anschließend auf weiteren Plätzen in der Altstadt weiter. Der Münzplatz ist laut Angaben der Koblenz-Touristik als einer der letzten Plätze an der Reihe, da er für den Karnevalsauftakt am 11. November eine zentrale Rolle spielt.

Der Koblenzer Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr vom 20. November bis zum 3. Januar 2027 statt. Mit mehr als 100 Ständen und Buden erstreckt er sich über sieben Plätze der historischen Altstadt und gehört damit zu einem der größten Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz. Laut einem aktuellen Ranking des Reise- und Kulturmagazins Merian zählt der Koblenzer Weihnachtsmarkt außerdem zu den zehn schönsten im Bundesland.

Keine großen Neuerungen in diesem Jahr

Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter unter anderem in ein neues Karussell am Zentralplatz investiert und darauf geachtet, dass vegetarische und vegane Angebote für Besucher leichter zu finden sind (Merkurist berichtete). In diesem Jahr sind keine größeren, sichtbaren Veränderungen geplant. „Natürlich wird immer an Kleinigkeiten, wird immer ein bisschen gedreht und hier und da noch etwas gemacht. Große, sichtbare Veränderungen wird es in diesem Jahr aber nicht geben“, erklärt der Marketingleiter.