Wormatia Worms trauert um Ehrenpräsidenten Karl Heinz Hesch

Der VfR Wormatia Worms trauert um seinen Ehrenpräsidenten Karl Heinz Hesch. Er starb mit 88 Jahren und galt als Retter des Vereins in dessen schwerster Zeit.

Wormatia Worms trauert um Ehrenpräsidenten Karl Heinz Hesch

Der VfR Wormatia trauert um seinen Ehrenpräsidenten Karl Heinz Hesch. Wie der Verein mitteilt, ist er in der Nacht auf Mittwoch (15. Oktober) im Alter von 88 Jahren gestorben.

Hesch trat dem Verein bereits 1951 im Alter von 14 Jahren bei. Als es dem Verein schlecht ging, übernahm er Verantwortung, wie die Wormatia in sozialen Medien mitteilt: zunächst 1989 als Jugendleiter, ab 1993 dann als Teil eines Notvorstands. „In den schwersten Zeiten der Vereinsgeschichte konnte er den Spielbetrieb nach dem Abstieg in die Verbandsliga aufrechterhalten und den Verein 1994 erfolgreich durch das Konkursverfahren steuern. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz würde es den VfR Wormatia heute so nicht mehr geben“, so die Wormatia.

Vom Vorsitzenden zum Ehrenpräsidenten

Ende 1994 wurde Hesch zum 1. Vorsitzenden des VfR gewählt. Mit einer „Politik der kleinen Schritte“ betreute er der Wormatia zufolge den Neuaufbau, der 1998 mit dem Wiederaufstieg belohnt wurde. Sein Amt übte er bis Mai 2001 aus und wurde für seine Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Auch in dieser Rolle unterstützte Hesch den Verein weiterhin ehrenamtlich, etwa im Kontakt mit dem Verband, als Repräsentant bei Ehrungen oder als Chefredakteur der Stadionzeitung, so der VfR. Erst Anfang 2019 trat er aus gesundheitlichen Gründen kürzer.

Zahlreiche Ehrungen für Engagement

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement, auch außerhalb des Vereins, wurde Karl Heinz Hesch mehrfach geehrt. So erhielt er den Ehrenamtspreis des DFB, die Stadtsportmedaille, Ehrennadeln des SWFV, des Sportbundes Rheinhessen und des Regionalverbands Südwest sowie die Ehrenplakette des Landessportbundes.

Der VfR würdigt Karl Heinz Hesch als „Wormatia-Urgestein“ und hebt hervor, dass er seine Vereinsliebe an seine Kinder und Enkelkinder weitergegeben habe. Die Wormatia-Familie werde ihren Ehrenpräsidenten „stets mit großer Dankbarkeit in Erinnerung behalten“. In Gedanken sei man bei seiner Familie und seinen Freunden.