Millionenförderung für Geburtshilfe: Wormser Klinikum profitiert

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit teilt mit, dass die Geburtshilfe des Wormser Klinikums mit 145.256 Euro gefördert wird.

Millionenförderung für Geburtshilfe: Wormser Klinikum profitiert

Das Land Rheinland-Pfalz stellt rund 5,8 Millionen Euro für die Förderung der Geburtshilfe bereit. Davon profitiert auch das Klinikum in Worms.

Bedeutung des Wormser Krankenhauses für die Region ausschlaggebend

Wie die Landtagsabgeordneten Dirk Beyer und Kathrin Anklam-Trapp (beide SPD) mitteilen, erhält die Geburtshilfeklinik im Klinikum Worms eine Förderung in Höhe von 145.256 Euro. Grund sei die besondere Bedeutung der Geburtsklinik für die Region.

„Um flächendeckend und bedarfsorientiert – auch im ländlichen Raum – eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, sind diese Förderungen sehr wichtig“, wird der Wormser Abgeordnete Dirk Beyer zitiert. Er hat im Landtag die Nachfolge von Jens Guth angetreten.

„Durch diese Fördermaßnahmen setzt sich die Landesregierung weiter aktiv für eine qualitativ hohe Gesundheitsversorgung auch in der Fläche und eine Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land ein“, ergänzt Kathrin Anklam-Trapp. Wie ihr Kollege Dirk Beyer ist auch sie Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des rheinland-pfälzischen Landtags.

Hintergrund

Mit dem im Dezember 2022 geänderten Krankenhausentgeltgesetz wurde eine Förderung der Geburtshilfen an Klinikstandorten möglich, für die die Landesbehörde zuständig ist. Diese Förderung war zunächst nur bis 2024 vorgesehen, wurde aber mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) verlängert. Rheinland-Pfalz hat sich in den Bund-Länder-Beratungen den betreffenden Gesetzen dafür eingesetzt, dass nicht nur einzelne Geburtshilfen gefördert werden.