Feuerwehrleute bei Rettungseinsatz in Neustadt behindert und angegriffen

Bei einem Rettungseinsatz am Bahnhof in Neustadt an der Weinstraße sind Feuerwehrleute von einem 32-Jährigen gestört worden.

Feuerwehrleute bei Rettungseinsatz in Neustadt behindert und angegriffen

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sind am Sonntagabend, 7. Dezember 2025, im Bahnhof in Neustadt an der Weinstraße behindert und angegriffen worden. Das meldet die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern.

Gegen 20:40 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Unfall am Bahnsteig informiert. Vor Ort stellte eine Streife fest, dass ein 73-Jähriger beim Verlassen der S2 gestolpert und zu Boden gefallen war. Er zog sich dabei eine Platzwunde am Kopf zu.

Dies führte zu einem Rettungseinsatz, bei dem auch die Freiwillige Feuerwehr Neustadt beteiligt war. Während des Einsatzes behinderte ein 32-jähriger Deutscher die Rettungskräfte, bespuckte einen der Feuerwehrmänner und beleidigte ihn massiv. Einem anderen Feuerwehrmann drohte der 32-Jährige Schläge an.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann 1,45 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige auf freien Fuß gelassen. Allerdings wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende der Feuerwehr, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Der 73-jährige Verletzte wurde in ein nahes Krankenhaus gebracht.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden. Hinweise können per E-Mail an bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631/34073-0 sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.