Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der A3 bei Limburg am vergangenen Mittwoch ist nun auch die zweite Insassin des Pannenautos gestorben. Das meldet das Polizeipräsidium Westhessen.
Am Mittwochnachmittag, dem 8. Juli, war ein Mann aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Wohnmobil auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Gegen 17:05 Uhr geriet er laut Polizei kurz hinter der Anschlussstelle Limburg-Süd von der mittleren Spur auf den Standstreifen. Dort streifte er zunächst zweimal die Leitplanke.
Anschließend prallte das Wohnmobil frontal in einen Kleinwagen, der wegen einer Panne auf dem Standstreifen hielt. In dem Auto saßen zwei junge Frauen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg. Eine der beiden verstarb noch an der Unfallstelle. Ihre schwer verletzte Mitfahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Wie die Polizei nun mitteilt, ist auch sie ihren Verletzungen erlegen. Der Fahrer des Wohnmobils kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik.
Autobahn stundenlang gesperrt
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinwagen über alle drei Fahrspuren bis an die mittlere Betonwand geschleudert. Zur Klärung der noch unklaren Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter beauftragt.
Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten war die A3 zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg bis etwa 22:15 Uhr vollgesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehr als zehn Kilometern.