In Wiesbaden sollen 800 neue E-Ladestellen bis 2030 gebaut werden

ESWE Versorgungs AG gewinnt Ausschreibung

In Wiesbaden sollen 800 neue E-Ladestellen bis 2030 gebaut werden

800 neue E-Ladepunkte sollen bis zum Jahr 2030 in Wiesbaden errichtet werden. Das hat die Stadt Wiesbaden am Montag als Ziel ausgegeben.

Zuvor war der Konzessionsvertrag über zehn Jahre zum Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur an die ESWE Versorgungs AG überreicht worden. Das Unternehmen hatte sich laut Angaben der Stadt in einer Ausschreibung gegenüber anderen Marktteilnehmern durchgesetzt. Nun erhält ESWE Versorgung das Recht zum Ausbau im öffentlichen Straßenraum in Wiesbaden.

„Mit der Übergabe des Konzessionsvertrages soll das Aufstellen von 800 neuen öffentlich zugänglichen E-Ladepunkten bis 2030 ermöglicht werden. Damit schaffen wir einen weiteren Anreiz, vom Verbrennungsmotor auf ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug umzusteigen“, erläutert Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) das Ziel des neu abgeschlossenen Vertrags.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) sagt dazu: „ESWE Versorgung hat bereits Erfahrungen mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur in Wiesbaden gesammelt. So kann es jetzt weiter zügig vorangehen. Alle, die zukünftig ein Elektroauto fahren möchten, sollen die Möglichkeit haben, es in unserer Stadt einfach und preiswert zu laden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Ausbauziel mit unserem Partner ESWE Versorgung erreichen werden.“

Das Tiefbau- und Vermessungsamt hatte die europaweite Ausschreibung durchgeführt. Vorausgegangen war ein Dialogprozess unter anderem mit den Ortsbeiräten, um benötigte Anzahl und die Standorte der Ladesäulen zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden in einem Konzept zur E-Ladeinfrastruktur für Wiesbaden zusammengefasst.