In schwierigen Zeiten: Wiesbadener Tafel erhält große Spende

Organisiert von der evangelischen Kirche

In schwierigen Zeiten: Wiesbadener Tafel erhält große Spende

Die evangelische Kirche in Wiesbaden hat eine Spende in Höhe von 6000 Euro an die Wiesbadener Tafel übergeben. Die Spende wurde im Rahmen der „Zehn Prozent Aktion“ überreicht.

Das Geld stammt aus der Spendenrunde des vergangenen Jahres. „Die Spendeneinnahmen haben unser Spendenziel übertroffen“, erklärt Pfarrerin Bea Ackermann, Vorsitzende der Zehn-Prozent-Aktion. „Deswegen freuen wir uns, dass wir davon jetzt die Tafel – ein so wichtiges und tolles soziales Projekt hier vor Ort in Wiesbaden – unterstützen können.“ Die Tafel, die vollständig ehrenamtlich arbeitet, freut sich über das Geld: „Wir können das Geld sehr gut gebrauchen“, so Ruth Friedrich-Wurzel, Vorsitzende der Wiesbadener Tafel.

Aufgrund der Corona-Pandemie seien für die Wiesbadener Tafel in den vergangenen Monaten zusätzliche Aufgaben hinzugekommen. Normalerweise können sich die Kunden im Ausgaberaum der Tafel im Stephanuszentrum am Elsässer Platz selbst bedienen. Das ist aus hygienischen Gründen derzeit aber nicht möglich. Also verpacken Ehrenamtliche die Lebensmittel vorher in Tüten. „Das braucht natürlich mehr Zeit und mehr Helfer“, so Friedrich-Wurzel. Einen Rückgang an Lebensmittelspenden erlebt das Team der Tafel derzeit aber nicht. So hätten viele Betriebe während Corona deutlich mehr gespendet als zuvor.

Hintergrund

Die Zehn-Prozent-Aktion ist ein Spendenprojekt des Evangelischen Dekanats Wiesbaden, das sich auf die biblischen Weisung Gottes bezieht, den „zehnten Teil“ dessen, was man besitzt, den Armen zu geben. Bis zum 31. März 2021 werden 381 spendenwillige Menschen gesucht, die zehn Prozent ihres Taschengeldes, Einkommens, der Rente oder des Urlaubsgeldes spenden. Das Geld fließt in soziale Projekte rund um den Globus und in ein Projekt vor Ort. Mehr Infos und Hintergründe unter gibt es hier. (ts)

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