Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Wiesbaden-Rheingau-Taunus und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden zu einer Diskussionsveranstaltung über bezahlbaren Wohnraum in Wiesbaden ein.
„Der Wohnungsmarkt in Wiesbaden ist seit Jahren angespannt. Insbesondere Haushalte mit mittleren und kleineren Einkommen können sich kaum noch aus eigener Kraft mit angemessenem Wohnraum versorgen“, so der Wiesbadener DGB-Vorsitzende Sascha Schmidt. Immer mehr Beschäftigte müssten sich deshalb eine Wohnung außerhalb der Landeshauptstadt suchen. Schmidt bezeichnet bezahlbaren Wohnraum als „eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit“ und fordert die Rathaus-Koalition auf, dringend für mehr davon zu sorgen.
Politiker und Experten diskutieren über Lösungen
Um über Wege zu mehr bezahlbarem Wohnraum in der Landeshauptstadt zu sprechen, kommen Vertreter der Politik zusammen. Für die „Maracuja-Koalition“ nimmt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Simon Dylla, teil. Die größte Oppositionspartei vertritt der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Halil Siabanoglou.
Zu Beginn gibt die DGB-Expertin für Wohnungs- und Strukturpolitik, Liv Dizinger, einen Überblick über die aktuelle Situation des Wiesbadener Wohnungsmarktes. Sie wird auch die Forderungen des DGB vorstellen. Die Moderation übernimmt Regina Käseberg von der Wiesbadener Initiative „Runder Tisch Neue Boden- und Wohnungspolitik“.
Die Diskussionsveranstaltung findet am Dienstag (20. Oktober) um 17:30 Uhr im WerkRaum Wiesbaden (Langgasse 5-9) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung auf der Webseite dgb-wiesbaden.de wird gebeten.