Mietpreise in Wiesbaden steigen

Immer höhere Mieten

Mietpreise in Wiesbaden steigen

Die durchschnittlichen Mietpreise in Wiesbaden sind im 3. Quartal weiter gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen verschiedener Studien hervor.

Laut des Forschungsinstituts „Statista“ kostet der Quadratmeter Miete in Wiesbaden im Durchschnitt 12,05 Euro. Wiesbaden befindet sich damit auf Platz sieben in den Top 10 der teuersten deutschen Städte, Spitzenreiter ist München mit 17,50 Euro pro Quadratmeter.

Zwar gibt es für die Stadt Wiesbaden aktuell keinen offiziellen Mietspiegel, Immobilienunternehmen wie „wohnungsboerse.net“ erstellen aber eigene Mietspiegel aus ihren aktuellen Daten. So gibt das Portal im November einen durchschnittlichen Mietpreis für Wiesbaden von 11,91 Euro an. Zudem stellt die Studie des Portals deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadtteilen fest. So sind die Mieten in Breckenheim (9,80 Euro) und in Delkenheim (9,82 Euro) am günstigsten. Tiefer müssen Mieter in der Innenstadt mit über 12 Euro den Quadratmeter in die Tasche greifen. Am teuersten sind laut dem Portal die Mieten in Sonnenberg mit 12,87 Euro pro Quadratmeter.

Auch stellt „wohnungsboerse.net“ eine Steigung der Mietpreise für Wiesbaden fest. Diese seien seit 2011 im Schnitt um bis zu drei Euro pro Quadratmeter angestiegen. Welche Auswirkungen die Mietpreise auf die Vermögen der Wiesbadener hat, zeigt die aktuelle ZDF-Deutschlandstudie. Demnach geben Wiesbadener über 30 Prozent ihres Gehalts für Mieten aus, so viel wie nur wenigen Gemeinden in Deutschland. (ms)

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