Einem neuen Wohnquartier in Wiesbaden-Südost steht ein wichtiger Schritt bevor. Wie die Landeshauptstadt Wiesbaden mitteilt, soll die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag (3. September) den Satzungsbeschluss für das Areal fassen und damit den Weg für die Entwicklung freimachen. Der Magistrat hat bereits zugestimmt.
Auf dem rund 8,5 Hektar großen Gebiet gegenüber dem Südfriedhof sollen rund 750 Wohnungen entstehen. Mindestens 30 Prozent davon sind als öffentlich geförderter Wohnraum vorgesehen. Geplant sind außerdem eine große Parkanlage mit Spiel- und Bewegungsflächen, ein Quartiersplatz mit Angeboten für die Nahversorgung und ein autoarmes Verkehrskonzept mit nachhaltigen Mobilitätsangeboten.
Baustraße soll im kommenden Jahr entstehen
Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH entwickelt das Quartier und stellt die öffentlichen Verkehrs- und Grünanlagen her. Auf dem Areal, das heute noch größtenteils brachliegt und auf dem sich ehemalige Gärtnereigebäude und Gewächshäuser befinden, soll nach ersten Vorbereitungen im kommenden Jahr die Baustraße entstehen.
„Mit dem Satzungsbeschluss können wir nun auch bei den Grundstücken in die nächste Phase gehen. Innerhalb des Gebiets sollen mehrere Grundstücke auf den Markt gebracht werden“, erklären die SEG-Geschäftsführer Prof. Dr. Ute Knippenberger und André Reisig. Das Vorhaben ist Teil mehrerer großer Wohnungsbauprojekte in Wiesbaden, zu denen beispielsweise auch der Hainweg in Nordenstadt gehört.
Der zuständige Wiesbadener Dezernent Andreas Kowol sagt zu dem Projekt: „Mit dem Satzungsbeschluss haben wir die entscheidende Grundlage geschaffen, damit es jetzt losgehen kann. Wiesbaden braucht Wohnraum, und genau den schaffen wir hier. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Schritte konsequent umzusetzen.“