Mietpreise in Wiesbaden: So haben sie sich entwickelt

Analyse beleuchtet Preisentwicklung der vergangenen zwei Jahre

Mietpreise in Wiesbaden: So haben sie sich entwickelt

Der Ukraine-Krieg, die Zinsentwicklung und hohe Baukosten ließen die Mieten in den deutschen Großstädten im vergangenen Jahr steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Portals Immowelt.de.

Da es sich viele nicht mehr leisten können, Immobilien selbst zu kaufen, sei die Nachfrage nach Mietobjekten laut dem Anbieter weiter gestiegen, was die Preise weiterhin nach oben treibe. Zudem habe der Zuzug von Geflüchteten aus der Ukraine auf dem Mietmarkt für zusätzlichen Druck gesorgt.

Durchschnittlich um 13 Prozent, so lautet das Ergebnis einer Berechnung von Immowelt.de, sind die Mieten im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden. Verglichen für die Analyse wurden Bestandswohnungen mit einer Größe von 40 bis 120 Quadratmetern in 79 deutschen Großstädten. Vor allem in kleineren Großstädten seien die prozentualen Zuwächse am größten, heißt es von Seiten des Portals. In 75 von 79 untersuchten Städten haben sich demnach die Angebotsmieten von 2021 auf 2022 erhöht.

Auch Wiesbaden und Mainz sind teurer geworden

In Wiesbaden und Mainz seien zwar auch die Mieten gestiegen, doch nur sehr gering: In Wiesbaden erhöhte sich der Quadratmeterpreis im Vergleich zum Vorjahr von 10,60 Euro auf 10,70 Euro (1 Prozent), in Mainz von 11,60 Euro auf 11,80 Euro (2 Prozent). Geringfügig gesunken sind die Preise in Frankfurt (von 13,60 Euro auf 13,50 Euro). Teurer ist es nur in Stuttgart (13,50 Euro im Jahr 2021, 13,90 Euro im Jahr 2022) sowie in München (18 Euro im Jahr 2021, 18,70 Euro im Jahr 2022). Damit hat Stuttgart inzwischen Frankfurt als zweitteuerste Großstadt überholt.

Basis für die Untersuchung waren die auf immowelt.de inserierten Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils in den Jahren 2021 und 2022 auf immowelt.de angebotenen Bestandswohnungen von 40 bis 120 Quadratmetern wieder. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

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