Immobilienpreise: Wiesbaden ist die teuerste Stadt am Rhein

Wer in Wiesbaden Wohneigentum besitzen möchte, muss entweder viel Geld haben, oder schon vor Jahren zugeschlagen haben: Eine Untersuchung von 'immowelt.de' zeigt, dass Immobilien in Wiesbaden die teuersten am ganzen Rhein sind.

Immobilienpreise: Wiesbaden ist die teuerste Stadt am Rhein

Laut einer Markt-Analyse des Portals immowelt.de ist Wiesbaden im Hinblick auf den Kauf von Immobilien die teuerste Stadt am Rhein. Die Analyse hat Mieten und Kaufpreise in 45 Rheinstädten ab 20.000 Einwohnern untersucht. Das benachbarte Mainz ist Spitzenreiter in Puncto Mietpreise.

Entlang des Rheins zeigen sich deutliche Unterschiede in Bezug auf den Kaufpreis einer Immobilie. So kann man im nordrhein-westfälischen Rees, nahe der niederländischen Grenze, für 1090 Euro pro Quadratmeter am günstigsten Kaufen. Wohingegen die eigene Immobilie in Wiesbaden mit 3270 Euro pro Quadratmeter am teuersten ist.

Deutliche Unterschiede

Laut immowelt.de sei vor allem die boomende Rhein-Main-Region dafür verantwortlich, dass Käufer hier so tief in die Tasche greifen müssen. Aber nicht immer hält die Region Oberrhein nur Spitzenpreise parat – Immobilienkäufer finden dort auch bezahlbare Alternativen. Mit 1500 Euro pro Quadratmeter für Wohneigentum ist beispielsweise Worms die viertgünstigste Stadt am Rhein. Ob das auch so bleibt, ist aber fraglich: Seit Jahren steigen die Einwohnerzahlen der Stadt, nicht zuletzt ist es die moderne Hochschule, die viele Studenten nach Worms zieht.

Für Wiesbadener ebenfalls nicht überraschend - auch die Mietpreise in der Hessischen Landeshauptstadt sind vergleichsweise hoch. So schaffen es entlang der 865 Rheinkilometer nur noch vier andere Städte, vor Wiesbaden zulanden. Hier zahlt man durchschnittlich 9,90 Euro pro Quadratmeter. Spitzenreiter ist Mainz (11 Euro), am günstigsten mietet es sich in Voerde (5,60 Euro). Die Zahlen zeigen: Flussaufwärts wird Wohnen - egal ob zur Miete oder in Eigentum - teurer.

Methodik

Datenbasis für die Berechnung der Miet- und Kaufpreise in den 45 untersuchten Rheinstädten waren 71.000 Angebote, die auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei seien ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden, so immowelt. Die Preise geben jeweils den mittleren Wert der Nettokaltmieten bei Neuvermietung beziehungsweise der Kaufpreise wieder.

Logo