Wiesbadener Gastronom eröffnet Restaurant im Museum Reinhard Ernst

Seit Monaten wird an der Wilhelmstraße gebaut: An der Kreuzung zur Rheinstraße entsteht das Museum Reinhard Ernst, in dem neben Kunst auch ein Restaurant zu finden sein wird. Jetzt steht der Pächter der Museums-Gastronomie fest.

Wiesbadener Gastronom eröffnet Restaurant im Museum Reinhard Ernst

Mit dem Museum Reinhard Ernst eröffnet nicht nur ein neues Museum in Wiesbaden, sondern auch ein neues Restaurant. Wie das Team des Museums vor Kurzem mitteilte, stehen jetzt Pächter und Name der Museums-Gastronomie fest.

Günter Gollner übernimmt Museums-Gastronomie

„Rue 1 by gollner’s“ soll das Restaurant im Museum heißen. Der Name des Lokals verrät auch schon, wer der Pächter ist. Günter Gollner, der früher die Gastronomie der Burg Sonnenberg führte und jetzt das „Goldstein“ im Goldsteintal, wird die Museumsgäste in Zukunft bewirten.

„Das Restaurant wird hohe Qualität in außergewöhnlichem Ambiente bieten und dabei den einen oder anderen Blick auf abstrakte Kunst erlauben“, kündigt das Museumsteam an. Unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums sollen dort mittags und abends internationale Gerichte über die Theke gehen. Auch um das Catering bei Veranstaltungen im Museum werden sich Günter Gollner und sein Team kümmern.

Gegessen wird entweder im Museum oder auf der Terrasse. „Die Terrasse winkelt sich um die südwestliche Museumsecke und wird ein ganz besonders schöner Sonnenplatz in der Wiesbadener Innenstadt sein“, so das Museumsteam. Im Innenraum ist Platz für 70 Gäste, auf der Terrasse für 96. Wann genau das Restaurant eröffnen wird, hängt vom Eröffnungstermin des Museums ab. Und der verschiebt sich, wie das Team vor Kurzem mitteilte.

Museum eröffnet später als geplant

Eigentlich sollte das Museum noch in diesem Jahr eröffnen. Allerdings macht die Corona-Pandemie der Planung des Bauherren einen Strich durch die Rechnung. So habe die Pandemie zu weltweiten Engpässen bei Baumaterialien geführt und Lieferketten in der ganzen Branche gesprengt. „Diese Schwierigkeiten haben immer wieder kreative Lösungen gefordert, sich in den letzten Monaten allerdings so stark potenziert, dass eine Verschiebung des Eröffnungstermins ins nächste Jahr unausweichlich wurde“, erklärt Bauherr Reinhard Ernst.

Zudem müsse man beim Museumsbau auf einiges achten. „Der große Unterschied zu einem ,normalen‘ Hausbau ist, dass wir nach Fertigstellung des Gebäudes zunächst über mehrere Monate eine konstante Luftfeuchtigkeit und Temperatur einpegeln müssen, bevor die Kunstwerke ins Depot einziehen und in den Ausstellungsräumen aufgehängt werden können“, erklärt der Bauherr weiter. „Daneben darf die Qualität der Bauarbeiten aufgrund Zeitmangels in keinem Falle leiden.“ Eröffnet werden soll das Museum im Frühling 2023. Bis dahin werden auch das genaue Konzept und die Speisekarte des „Rue 1 by gollner’s“ feststehen.

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