Autogramme und Festivals: So geht es dem Team der „Flaschenpost-Insel“ heute

Mit dem Abschluss der Dreharbeiten zum Film „Die Flaschenpost-Insel“ in Wiesbaden war für die jungen Schauspieler noch lange nicht Schluss. Derzeit läuft der Film auf vielen Festivals und im kommenden Jahr wird in Wiesbaden wieder gecastet.

Autogramme und Festivals: So geht es dem Team der „Flaschenpost-Insel“ heute

Mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem in Wiesbaden die Kameras heiß liefen: Für den Kinderkino-Film „Die Flaschenpost-Insel“ waren Kamerateams, eine Crew und viele Schauspieler gut einen Monat lang in Wiesbaden unterwegs, bis alle Szenen im Kasten waren. Für das Team war aber mit dem letzten Cut noch lange nicht Schluss. Seit einigen Monaten reisen die Schauspieler durch Deutschland, sie präsentieren den Film auf Festivals, geben Interviews und Autogrammstunden.

Nach der Premiere im Wiesbadener Caligari-Kino, bei der mehr als 1000 Besucher kamen, ging es inzwischen schon zu vielen internationalen Festivals. Dort wird der 90-minütige Film derzeit mit englischem Untertitel gezeigt. Weil das Interesse im Ausland so groß ist, hat das Team rund um Produzentin Corinna van Eijk, Koproduzent Jan Scmok und Drehbuchautor Toni Kurtin jetzt schon weitere Pläne für die Zukunft der Flaschenpost-Insel geschmiedet.

Casting geplant

„Wir gehen auf die Suche nach native speakern.“ - Produzentin Corinna van Eijk

Im kommenden Jahr soll der Film synchronisiert werden. Zunächst in englischer Sprache, wie van Eijk erklärt. Im Frühjahr soll es einen Castingaufruf geben, um Synchronsprecher für die vier Hauptdarsteller Teanna Weiß, Jan Niklas Thomsen, Aurelio Pokorsski und Lara Winde und alle anderen Sprechrollen im Film zu finden. „Wir gehen dann auf die Suche nach native speakern“, erklärt van Eijk. Neben dem Beherrschen der Sprache sei es bei solchen Sprechrollen auch wichtig, dass die Klangfarbe der Stimme und die Artikulation von Gefühlen zur Rolle passen.

Bis der Film in englischer Sprache fertig ist, wird es also wohl noch eine Zeit lang dauern. Doch mit der neuen Version hat das Team die Chance, auf weiteren Festivals Preise abzusahnen. Gutes Feedback, so van Eijk, gab es bisher schon nach Auftritten beim ältesten deutschen Kinderfilmfestival LUCAS als Auftaktfilm, von der Jugend Filmjury in Berlin, beim 30. Bielefelder Kinderfest und auf dem Cinekid Festival in Amsterdam. Und van Eijk verrät: „Die Produktion kann nun freudig verkünden am 16. Januar auf dem 40. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken laufen zu dürfen. Und weitere Festivals stehen noch aus!“

(ms)

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