Am Mittwoch (12. November) ist auf dem Schlossplatz der Name des Weihnachtsbaumes des Wiesbadener Sternschnuppenmarktes bekannt gegeben worden. Außer der Bürgermeisterin Christiane Hinninger (Grüne) waren auch die drei Wiesbadener „Lilchen“ und die deutsche Weihnachtsbaumkönigin Sarah Neshöfer anwesend.
Die Herkunft des Weihnachtsbaumes
Wie Hinninger erklärte, trage der 25 Meter hohe Baum den Namen „Leon“. Nach Emilia im vergangenen Jahr ist 2025 also wieder ein Jungenname an der Reihe. Für die Namensvergabe wurde das Wiesbadener Standesamt gefragt, welcher Vorname von frisch gebackenen Eltern dieses Jahr am häufigsten gewählt wurde.
Der Weihnachtsbaum ist eine Rotfichte und stammt aus dem Garten einer Familie in Weilmünster. Eigentlich hätte der Baum gefällt werden müssen, doch die Familie entschied sich dazu, stattdessen Kontakt mit dem Baumbeauftragten Stefan Fuidl aufzunehmen. „So wird dieser Weihnachtsbaum nicht einfach nur gefällt, sondern hat noch eine weitere letzte, wunderbare Aufgabe, nämlich der Weihnachtsbaum der Landeshauptstadt Wiesbaden zu sein.“, erklärt Hinninger.
Transport brachte logistische Herausforderungen
Der Weg des Baumes bis zu seinem jetzigen Standort war mit einem großen Aufwand verbunden. 25 bis 30 Personen sind seit 1 Uhr nachts im Einsatz gewesen, um den Baum zum Schlossplatz zu bringen und aufzustellen. Der Transport stellte Fuidl und sein Team dabei vor logistische Herausforderungen: Äste mussten gekürzt werden, um den Baum transportfähig zu machen. In engen Straßen oder unter Autobahnbrücken war meist nur sehr wenig Platz. Für ein Stück musste eine Vollsperrung eingerichtet werden.
Nun steht der Baum auf dem Schlossplatz und wird in den nächsten Tagen mit 30.000 LEDs und 50 goldenen Schleifen geschmückt. Ab 25. November können die Besucher „Leon“ dann in voller Pracht bewundern. Die Fichte steht bis einschließlich 7. Januar auf dem Schlossplatz. Dann wird sie ins Biomassekraftwerk gebracht und dort zu Wärmeenergie verheizt.