Ein 23-jähriger Randalierer hat am Mittwoch mehrere Stunden lang die Polizei beschäftigt. Unter anderem spuckte er einer Polizistin ins Gesicht. Das meldet die Wiesbadener Polizei.
Bereits gegen 16:40 Uhr wurde der 23-Jährige erstmalig in der Albert-Schweitzer-Straße auffällig. In der Nähe eines Kiosks schrie er herum, pöbelte Passanten an und urinierte in der Öffentlichkeit. Von der hinzugerufenen Polizeistreife erhielt der Randalierer schließlich einen Platzverweis. Dieser Anordnung widersetzte sich der 23-Jährige allerdings und kehrte zweimal zurück, wobei er unangenehm auffiel. Die Polizei konnte den Mann diesmal jedoch nicht antreffen.
Als gegen 19:40 Uhr ein weiterer Anruf wegen des Mannes bei der Polizei einging, war für die Beamten nach eigenen Angaben „das Maß voll“. Diesmal konnten die Polizisten den 23-Jährigen in der Kneippstraße festnehmen. Dabei beleidigte er die Beamten und spuckte anschließend auf dem Polizeirevier einer Polizistin ins Gesicht.
Der betrunkene Wiesbadener wurde letztlich von einem Arzt untersucht und musste in Polizeigewahrsam. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.