Stadt erlässt Wiesbadener Start-ups die Mietkosten

Zwei Gebäude an der Kleinen Schwalbacher Straße gemietet

Stadt erlässt Wiesbadener Start-ups die Mietkosten

Um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, will die Stadt Wiesbaden nun gezielt Start-ups fördern und ihnen den Start erleichtern. Dazu hat die Stadt zwei Gebäude an der Kleinen Schwalbacher Straße von der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden angemietet. Das berichtet unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Das sogenannte Wi-Co-Pop-Projekt soll nach den Vorstellungen von Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Die Grünen) Leerstand verhindern und neue Zielgruppen in die Innenstadt locken. Die beiden von der Stadt angemieteten Gebäude standen bisher leer. In einem der Häuser soll ein Pop-up-Store mit Schaufenstern im Erdgeschoss eingerichtet werden.

Dort könnten Start-ups und Gründer dann eine gewisse Zeit lang innovative Produkte anbieten. Bis Ende 2023 soll das Projekt gehen. Hinninger hofft, dass die Start-ups auch anschließend in der Stadt bleiben werden und ihre Geschäfte weiterführen.

Außer den Angeboten der Start-ups sollen in den Häusern zudem Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden, die zusätzlich Menschen in die Innenstadt locken sollen. Im Erdgeschoss soll es zudem eine Weinbar geben. Finanziert wird das Vorhaben mit rund 250.000 Euro aus dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ vom hessischen Wirtschaftsministerium sowie mit 63.000 Euro von der Stadt Wiesbaden.

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