Burger und Panini statt „Arkadas“-Döner

Über 30 Jahre lang war „Arkadas“-Döner am Michelsberg eine wichtige Anlaufstelle für hungrige Nachtschwärmer. Jetzt ist klar: Arkadas ist geschlossen — und der Nachfolger steht schon in den Startlöchern.

Burger und Panini statt „Arkadas“-Döner

Rund 30 Jahre lang versorgte das Restaurant „Arkadas“ vor allem Nachtschwärmer mit Döner, Pommes, Spießen und Co. und war damit eine wichtige Anlaufstelle für Wiesbadener Partygänger. Anfang des Jahres dann der Schock für viele Fans: „Arkadas“ hatte geschlossen. Nachdem ein Mitarbeiter zunächst gegenüber Merkurist mitteilte, der Laden werde nur renoviert, ist jetzt sicher: „Arkadas“ wird nicht mehr wiedereröffnen. Es lief nicht mehr so, wie es sollte, erklärt der Mitarbeiter heute. Damit geht ein Wiesbadener Kult-Döner und macht Platz für neues — denn leer steht der Laden nicht.

Neuer Mieter

„Why not?“ fragt die Aufschrift der neuen Leuchtreklame über dem ehemaligen Restaurant. Ja, warum eigentlich nicht? Das dachte sich wohl auch Familie Kaya als sie vom Hauseigentümer gefragt wurde, ob sie die leerstehenden Räume nicht übernehmen wolle. Die Familie betreibt bereits das Restaurant Istanbul nebenan und will sich jetzt in einem zweiten Restaurant gastronomisch weiterentwickeln.

„Unser Schwerpunkt werden hausgemachte Burger aus 100 Prozent Rindfleisch sein.“ - Familie Kaya

„Unser Schwerpunkt werden hausgemachte Burger aus 100 Prozent Rindfleisch sein“, erklärt die Familie das Konzept hinter ihrem neuen Restaurant „Why not? Burger and Panini“. „Des weiteren werden wir Panini-Sandwiches anbieten“, also warme Sandwiches. „Wir haben aber auch an unsere vegetarischen Freunde gedacht“, betont die Familie. Dementsprechend werden die angebotenen Gerichte auch als vegetarische Varianten angeboten. Außerdem soll es frische Salate, Desserts und Shakes geben. Alle frischen Produkte sollen aus regionalem Anbau stammen. „Wir werden fast alles selber herstellen beziehungsweise backen.“

Noch steckt die Familie mitten in den Umbaumaßnahmen, eröffnen will sie ihr zweites Restaurant am Michelsberg aber „falls nichts dazwischen kommt“ schon am 1. Mai. Dann werde es auch eine Eröffnungsfeier und viele Angeboten für ihre Gäste geben. „Wir freuen uns jetzt schon, ein weiteres Kapitel zu eröffnen.“ (ts)

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