Wie aus Fundhund Teddy kurzzeitig ein Polizeihund wurde

Mentaler Unterstützer bei Fahndung

Wie aus Fundhund Teddy kurzzeitig ein Polizeihund wurde

Passend zum heutigen Welthundetag hatte die Polizei Westhessen in dieser Woche ein ganz besonderes Erlebnis: Ein kleiner Fundhund wurde kurzzeitig zum Diensthund. In einem Facebook-Video erzählt die Polizei die schöne Geschichte.

„Der ältere Herr, der schon fast blind und taub wirkte, wurde als Fundhund auf dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden abgegeben“, heißt es dort. „Wegen seiner süßen Knopfaugen taufte die Dienstgruppe ihn gleich liebevoll ‘Teddy’.“

Teddy war zwar gechippt, die Nummer war allerdings nicht registriert. Weil der Besitzer somit nicht auffindbar war, verbrachte Teddy erst einige Zeit im Revier, wo er auch die ein oder andere Streicheleinheit genießen durfte. Damit seine Besitzer ihn doch noch abholen, oder er die Chance auf ein neues Zuhause bekommt, wollten ihn die Beamten schließlich in das Wiesbadener Tierheim bringen.

Während der Fahrt dorthin musste die Streife allerdings zu einem dringenden Einsatz — mit Teddy an Bord. Also unterstützte der kleine Hund die Polizisten spontan bei einer Fahndung nach einem Einbruch — als mentale Unterstützung und als wichtiger Hinweisgeber, betont die Polizei. „Tierische Intuition nennt man das wohl.“

Nach getaner Arbeit konnte Teddy dann wohlbehalten in das Tierheim gebracht werden. Und: Schon am nächsten Tag meldeten sich seine Besitzer, sodass er den Welthundetag zuhause verbringen kann. (nl)

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