Für die diesjährige Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden setzt die Stadt auf ein umfassendes Zufahrts-Schutzkonzept. Wie die Verwaltung mitteilt, kommen dabei im vergangenen Jahr angeschaffte Sperrsysteme zum Einsatz. Die Erfahrungen aus dem Vorjahr sind in die aktuelle Planung eingeflossen.
Die zertifizierten Systeme sollen die Veranstaltungsflächen sichern und unbefugte Zufahrten mit Fahrzeugen verhindern. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass Rettungsdienste, Einsatzkräfte und Anlieferungen die Flächen jederzeit erreichen können. Auch ein möglichst barrierearmer Zugang soll ermöglicht werden. Für die einzelnen Veranstaltungsbereiche wurden die notwendigen Sperrstellen detailliert geplant.
2,8 Millionen Euro für moderne Sperrsysteme
„Für uns als Stadt hat die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität. Wir haben deshalb im vergangenen Jahr rund 2,8 Millionen Euro in moderne Sperrsysteme investiert“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Zur städtischen Ausstattung gehören 30 Oktablöcke TR, 60 Armis One und 150 Armis Go, die je nach örtlichen Gegebenheiten eingesetzt werden.
Die Systeme kommen laut Mende nicht nur bei der Rheingauer Weinwoche zum Einsatz, sondern auch bei anderen Festen wie dem Sternschnuppenmarkt oder dem Fastnachtsumzug. Die Planung und Umsetzung des Konzepts erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Veranstalterin Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, den städtischen Sicherheitsbehörden und der Landespolizei.
„Früh reagiert“
„Die gestiegenen Anforderungen an den Zufahrtsschutz verlangen den Kommunen viel ab. In Wiesbaden haben wir früh reagiert und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, damit unsere Veranstaltungen weiterhin stattfinden können“, erklärt Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian.
Sie ergänzt: „Die Rheingauer Weinwoche gehört zu Wiesbaden und bringt jedes Jahr viele Menschen zusammen. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern eine schöne und unbeschwerte Weinwoche.“