Sternschnuppenmarkt startet unter Vorbehalt

Der Sternschnuppenmarkt hat begonnen. Bisher gilt dort nur im Gastro-Bereich die 2G-Regel. Das könnte sich allerdings noch ändern.

Sternschnuppenmarkt startet unter Vorbehalt

Ganz ohne große Eröffnungsfeier haben Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) am Dienstagmorgen den Sternschnuppenmarkt eröffnet – allerdings unter Vorbehalt. Da die Landesregierung erst am Mittwoch vorstellen wird, wie genau sie die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz der vergangenen Woche umsetzt, könnten sich die Corona-Regeln auf dem Markt noch einmal ändern.

„Wir bereiten uns so vor, dass wir möglichst auf alle Veränderungen reagieren können“, sagte Franz dazu. „Bevor der Sternschnuppenmarkt beendet oder abgesagt werden würde, wäre eine 2G- oder 2G plus Variante die vorzugswürdige.“ Das sei man auch den Beschickern schuldig, die schon seit dem letzten Jahr einem „massiven wirtschaftlichen Stresstest“ ausgesetzt seien.

Bisher gilt auf dem Sternschnuppenmarkt anders als auf anderen Märkten lediglich im eingezäunten Gastro-Bereich die 2G-Regel. Auf dem restlichen Gelände dürfen sich auch ungeimpfte und nicht-getestete Personen aufhalten. Dort gilt aber eine Maskenpflicht. Eine Absage des Markts käme laut Marktrecht nur in Frage, wenn das Land es so entscheidet.

„Es ist kein Sternschnuppenmarkt wie sonst“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bei der Eröffnung im kleinen Rahmen. Er appellierte auch noch einmal an alle Besucher, Eigenverantwortung zu zeigen und sich an die Regeln zu halten.

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