UPDATE: Viertklässlerin geht gegen Schulpflicht vor Gericht

Eilantrag zurückgenommen

UPDATE: Viertklässlerin geht gegen Schulpflicht vor Gericht

Den Eilantrag gegen die wieder startende Schulpflicht, den eine Viertklässlerin aus Hessen vor wenigen Tagen eingereicht hat, hat sie am 15. Mai wieder zurückgenommen. Somit startet der Schulunterricht für die vierten Klassen in Hessen auf jeden Fall am Montag, 18. Mai.

Wie der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel berichtet, wollte das Mädchen erreichen, dass die Schulpflicht von Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen in Hessen vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Als Grund berief sich die Viertklässlerin auf Belange des Infektions- und Gesundheitsschutzes.

Demnach war das Mädchen der Meinung, dass diese in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet werden können. Antragsgegner der Schülerin war das Land Hessen, das durch die Staatskanzlei vertreten wird.

Bereits Ende März hatte eine Schülerin aufgrund der Unvereinbarkeit von Corona und Schule vor Gericht gezogen (wir berichteten). Die Abiturientin hatte beim Wiesbadener Amtsgericht beantragt, die Klausuren für alle hessischen Abiturienten zu verschieben. Auch sie sorgte sich um die Gesundheit der Schüler. Das Gericht hatte die Klage abgewiesen. Im Fall der Viertklässlerin ist in den nächsten Tagen mit einer Entscheidung zu rechnen. (mo)

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