Engpass in Wiesbaden: Was der gelbe Streifen auf der Biebricher Allee bedeutet

Wegen einer Baustelle auf dem Radweg müssen sich derzeit Autos und Fahrräder auf einem kurzen Abschnitt die Fahrbahn teilen. Sorgt das für gefährliche Situationen?

Engpass in Wiesbaden: Was der gelbe Streifen auf der Biebricher Allee bedeutet

Auf Höhe der Henkell-Sektkellerei befindet sich auf der Biebricher Allee stadteinwärts aktuell ein gelb markierter Fahrradschutzstreifen, der die Fahrbahn für Autos verengt. Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich dabei um eine provisorische Umleitung um eine Baugrube. Wegen Kanalarbeiten von ESWE Versorgung sei der eigentliche Radweg bereits seit Februar gesperrt.

Überholen auf Biebricher Allee weiterhin möglich

Für den Autoverkehr ist die Fahrbahn durch die neue Markierung nun um anderthalb Meter schmaler. Jedoch dürfen gestrichelte Schutzstreifen überfahren werden, solange der Radverkehr dabei nicht gefährdet wird. Zum Überholen darf man hier also auf den Radweg ausweichen. Damit der Schutzstreifen nicht übersehen wird, hat die Straßenverkehrsbehörde an dessen Beginn Poller aufstellen lassen.

Berichte von gefährlichen Situationen kenne die Stadt bisher keine. Für provisorische Schutzstreifen gelte derselbe Sicherheitsstandard wie für permanente Radwege, so die Stadt. Der aktuelle Schutzstreifen sei bis zum 19. Juni genehmigt. Eine Verlängerung aufgrund der Baustelle könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.