Berliner Straße: Umleitungsstrecken geändert

Verkehrsaufkommen im gesamten Stadtgebiet zu hoch

Berliner Straße: Umleitungsstrecken geändert

Weil das Verkehrsaufkommen im gesamten Stadtgebiet wegen der Sperrung in der Berliner Straße zu hoch ist, müssen die Umleitungsstrecken verändert werden. Das teilen ESWE-Verkehr und die Stadt Wiesbaden mit.

Seit es am Abend des 2. Oktober einen Wasserrohrbruch in der Berliner Straße gegeben hat, komme es gerade in Stoßzeiten häufig zu Verspätungen und vereinzelt zu Fahrtausfällen. Um die Situation zu verbessern und die Fahrzeit zu verkürzen, ändert ESWE Verkehr ab Freitag, 7. Oktober, die Umleitungswege. Betroffen sind die stadteinwärts fahrenden Linien 5,15, 28, 45, 46, 48 sowie N2 und N7.

Die Busse werden dann folgende Wege nehmen:

Von Erbenheim kommend geht es direkt zur Abfahrt der B455 auf den Siegfriedring (2. Ring) Richtung Südfriedhof. Dort fahren die Busse die neueingerichtete Ersatzhaltestelle „Siegfriedring“ sowie danach die Haltestelle „Südfriedhof“ an. Danach folgen die Busse – wie beim bisherigen Umleitungsweg auch – dem 2. Ring und fahren dann weiter über die Mainzer Straße stadteinwärts Richtung Hauptbahnhof. Die Haltestelle „Mainzer Straße“ wird mit angefahren. Vom Gustav-Stresemann-Ring (1. Ring) aus fahren die Busse folgenden Weg:

Linien 5,15 und 48: nach rechts stadtauswärts und an der Brita Arena links zurück auf den normalen Fahrweg in der Frankfurter Straße.

Linien 16, 28, 45 und 46: nach links Richtung Hauptbahnhof und von da zurück auf den normalen Fahrweg.

Linie 16: Der bisher eingerichtete Umleitungsweg bleibt bestehen. Hier gibt es keine Änderungen.

Die Haltestellen, die wegen der Umleitung stadteinwärts nicht mehr angefahren werden können, sind

  • „Berliner Straße“

  • „Abraham-Lincoln-Straße“ für die Linien 5,15, 28 und 45

  • „Friedenstraße“ für die Linien 5, 15, und 16, 28

  • „John-F.-Kennedy-Straße“ für die Linien 5, 28 und 45

  • „Siegfriedring“ für die Linien 15, 46 und 48. Eine Ersatzhaltestelle wird eingerichtet.

Stadtauswärts nutzen alle Linien, wie bislang auch, den normalen Fahrweg.

„Die Veränderung des Umleitungsweges ist notwendig, um die Fahrgäste aus Richtung Nordenstadt und Erbenheim schneller in die Innenstadt zu bringen“, erklärt ESWE-Verkehr-Pressesprecher Micha Spannaus. Im Vergleich zum vorherigen Umleitungsweg spare man bis zu acht Minuten ein. Büros rund um die Abraham-Lincoln-Straße könnten nun über eine Ersatzhaltestelle direkt auf dem Siegfriedring vor dem Kreisel erreicht werden.

Wie lange die neue Umleitung gefahren werden muss, stehe noch nicht fest. Auch wenn sich die Fahrzeit auf den benannten Linien verkürzen sollte, müsse trotzdem weiterhin im gesamten Liniennetz mit Verspätungen gerechnet werden.

Alternativ können Fahrgäste Richtung Innenstadt die Regionalbahn 21 ab Wiesbaden-Erbenheim direkt zum Hauptbahnhof nutzen. Ein Umstieg vom Bus auf die Bahn ist an der Bushaltestelle „Egerstraße“ in Erbenheim möglich.

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