Warum die Stadt Wiesbaden zum Anlegen von Notvorräten rät

Die Stadt Wiesbaden empfiehlt Bürgern, sich auf Notfälle vorzubereiten. Die Hintergründe.

Warum die Stadt Wiesbaden zum Anlegen von Notvorräten rät

Extreme Wetterlagen, ein großflächiger Stromausfall oder Brände: Die Stadt Wiesbaden empfiehlt Bürgern, sich auf solche oder andere unerwartete Krisen vorzubereiten.

„Wir sind als Stadt gut aufgestellt: Für Notfälle verfügt Wiesbaden über abgestimmte Melde- und Einsatzpläne, die ineinandergreifen“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). „Trotzdem können Rettungs- und Einsatzkräfte in einem großflächigen Krisenfall nicht allen Unternehmen, Einrichtungen oder Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig helfen. Daher ist es ratsam, eigene Vorkehrungen zu treffen.“

Zu den Vorbereitungen gehören je nach Haushalt unterschiedliche Dinge wie Essen und Trinken, Hygieneartikel, eine Hausapotheke, die Sicherung wichtiger Dokumente und ein Notfallgepäck.

So groß sollte der Notvorrat sein

Die Landeshauptstadt orientiert sich an den Ratschlägen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Empfohlen wird, für mindestens zehn Tage ausreichend Trinkwasser bereitzuhalten – zwei Liter pro Person und Tag, zuzüglich des Bedarfs von Haustieren. Ein Vorrat für zumindest drei Tage sei aber auch schon hilfreich und könne schrittweise aufgestockt werden.

Die Stadt betont, dass es sich bei den Empfehlungen um keine verbindliche Vorgabe handelt. Die Notfallvorsorge sei eine individuelle Angelegenheit. Bei der Bevorratung sollten persönliche Umstände wie Lebensmittelunverträglichkeiten, Vorlieben und Lagerungsmöglichkeiten berücksichtigt werden.

Weitere Informationen bietet die Stadt Wiesbaden auf ihrer Webseite an.