Wiesbaden erreicht höchste Hitzewarnstufe

Am Mittwoch gilt in Hessen Hitzewarnstufe 2 — die höchste Stufe der Hessischen Hitzeskala. Doch was bedeutet das konkret und wie sollte man sich deshalb verhalten?

Wiesbaden erreicht höchste Hitzewarnstufe

Am Mittwoch, den 24. Juli, werden in Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet gefühlte Temperaturen von über 38 Grad und damit Hitzewarnstufe 2 erreicht. Das gab das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am Dienstag bekannt.

Das Ministerum warnt in dem Zusammenhang vor einer extremen Hitzebelastung. Auch Donnerstag und Freitag bleibt es voraussichtlich sehr heiß. Aber was bedeutet die 2. Warnstufe auf der Hessischen Hitzeskala?

Was bedeuten die Warnstufen?

Das Hessische Hitzewarnsystem besteht aus zwei Warnstufen. Die erste davon tritt ein, wenn gefühlte Temperaturen von über 32 Grad erreicht werden. Hitzewarnstufe 2 wird erreicht, wenn die gefühlte Temperatur 38 Grad übersteigt oder die erste Warnstufe vier Tage in Folge auftritt.

Dies wird am Mittwoch der Fall sein. Hessens Sozialminister Kai Klose rät daher, das eigene Verhalten an die extremen Temperaturen anzupassen. „Halten Sie sich in kühlen Räumen auf und vermeiden Sie sportliche Aktivitäten“, rät er den Bürgern. Außerdem sollte man möglichst leichte Speisen essen und darauf achten, genügend Wasser zu trinken. Alkoholische, stark gezuckerte oder koffeinhaltige Getränke eignen sich dagegen weniger gut, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Die Hessischen Hitzewarnstufen richten sich vor allem an Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen. Diese seien in der prallen Sonne und bei hoher Hitze gefährdet. Gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Gesundheitsabteilung im damaligen Hessischen Sozialministerium wurde 2004 in Hessen erstmals ein Hitze-Warnsystem eingeführt, um ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in Betreuungseinrichtungen vor Schäden durch Hitzeeinwirkung zu schützen. (ab)

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