Lebensgefahr in Wiesbaden: Stadt warnt vor brüchigem Eis

Die Stadt Wiesbaden warnt davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Es besteht Lebensgefahr, da das Eis brüchig sein kann. Das ist im Notfall zu tun.

Lebensgefahr in Wiesbaden: Stadt warnt vor brüchigem Eis

Die Landeshauptstadt Wiesbaden warnt eindringlich davor, zugefrorene Teiche, Flüsse und sonstige Eisflächen zu betreten. Wie die Stadt am Dienstag mitteilt, besteht Lebensgefahr.

Trotz Kälte und Minusgraden kann das Eis dünn und brüchig sein. Dies gilt insbesondere für die Eisfläche im Schiersteiner Hafen, aber auch für andere zugefrorene Gewässer im Stadtgebiet. Wer ins eiskalte Wasser einbricht, verliert schnell seine Kräfte. Eingebrochene Personen unterkühlen oder ertrinken oft innerhalb weniger Minuten. Eltern sollten ihre Kinder über diese Gefahren aufklären.

So verhält man sich im Notfall richtig

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall, sei schnelles und umsichtiges Handeln von großer Bedeutung. Zunächst sollte ein Notruf über die Nummer 112 abgesetzt werden. Genaue Angaben zum Ort helfen den Rettungskräften, schnell zur Stelle zu sein.

Personen, die helfen wollen, sollten immer an ihre eigene Sicherheit denken und einen sicheren Abstand zur Einbruchstelle einhalten. Der eingebrochenen Person kann zur Rettung eine Stange, ein Brett, ein Seil oder ein dicker Ast gereicht werden.

Die gerettete Person muss anschließend vor einer weiteren Auskühlung geschützt werden. Eine medizinische Untersuchung ist laut Stadt in allen Fällen erforderlich.