„Höhle der Löwen“: Wiesbadener macht sich zum Affen und fädelt Deal ein

Unterstützt von animalischem Gebrüll wollte der Wiesbadener Patrik Fuchs in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ einen Deal einfädeln. Doch das Unterfangen gestaltete sich äußerst schwierig. Denn bei den meisten „Löwen“ floppte sein Produkt gnadenlos.

„Höhle der Löwen“: Wiesbadener macht sich zum Affen und fädelt Deal ein

Zwei Jahre lang hatte Patrik Fuchs (43) aus Wiesbaden mit seinem Gründer-Partner Michael Gueth hinter verschlossenen Türen getüfelt. Mit dem gemeinsamen Produkt „Scooper“, einem „Energy Booster“, wollen sie jetzt den Markt revolutionieren. Am Montag traten nun beide in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ auf, um die Investoren von ihrem „Wachmacher“ mit „Frischekick“ zu überzeugen. Ihr Ziel: den Inverstoren für 150.000 Euro die Hälfte ihrer Firmenanteile verkaufen. Zur Verstärkung hatte sich der Wiesbadener sogar extra einen „Gorilla“ engagiert, um die Präsentation möglichst eindrucksvoll zu gestalten.

„Gibt Produkte, die eurem überlegen sind“

In Urwald-Kulisse präsentierte Fuchs mit seinem Partner selbstbewusst die Vorzüge von „Scooper“, einem Energy-Beutelchen für die Mundhöhle, das entweder unter die Oberlippe oder in die Seitentasche der Backe gelegt wird. Schon innerhalb kürzester Zeit soll der „Energy-Boost“ einsetzen und zudem noch für einen frischen Atem und einen guten Geschmack im Mund sorgen, so das Versprechen der Gründer.

Dann ließen der Wiesbadener und sein Partner die „Löwen“ auch von ihrem Produkt probieren. Dafür hatten sie die Geschmacksrichtungen „Cool Grapefruit“, „Iced Cola“, „Iced Caramel Coffee“ und „Fresh Mint“ mitgebracht. Doch die Investoren schienen nicht wirklich begeistert von „Scooper“. So empfand Judith Williams das Beutelchen als „kein schönes Erlebnis“ im Mund und entschied sich gegen einen Deal. Auch bei Nils Glagau blitzten die beiden Gründer ab: „Jetzt muss ich euch mal auseinandernehmen“, so der Inverstor. „Es gibt Produkte, die eurem überlegen sind.“ Da er selbst bereits in ein ähnliches Produkt investiert, sei er somit raus, erklärte Glagau.

Da ist der Deal

Doch der Wiesbadener und sein Partner ließen sich von der Kritik nicht entmutigen. Beide priesen ihr Produkt weiterhin offensiv an. Doch auch Carsten Maschmeyer („Sie sind zu spät auf dem Markt“) und Ralf Dümmel, der beide Gründer zwar „mega sympathisch“ fand, aber bereits in ein ähnliches Produkt investiert, sagten den beiden Firmengründern ab. Als schon alles nach einem gefloppten „Pitch“ aussah, brachte Unternehmerin Dagmar Wöhrl die Erlösung für den Wiesbadener und seinen Partner. „Ja, ich möchte gerne einsteigen und euch 150.000 Euro für 50 Prozent Firmenanteile bieten“, so Wöhrl. Da mussten die beiden Partner nicht mehr lange überlegen und willigten in den Deal ein.

Und nachdem der „Gorilla“ noch einmal laut gebrüllt hatte, gröhlte auch Moderator Amiaz Habtu und freute sich über den Deal. Der Wiesbadener Patrik Fuchs war am Ende erschöpft und einfach nur „super happy“, dass alles geklappt hatte. Ob sich das Produkt später am Markt tatsächlich durchsetzen kann, wird nun die Zukunft zeigen.

Wer noch einmal sehen möchte, wie sich der Wiesbadener und sein Partner bei „Die Höhle der Löwen“ geschlagen haben, kann dies auf TVNow machen.

Logo