Streit zwischen Hundebesitzern eskaliert

Polizei sucht Zeugen

Streit zwischen Hundebesitzern eskaliert

Ein Streit zwischen zwei Hundehaltern ist am Montagnachmittag in Wiesbaden dermaßen eskaliert, dass der eine dem anderen ins Gesicht und zudem mit dessen Gehhilfe auf den Kopf geschlagen haben soll. Das meldet die Wiesbadener Polizei.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr in der Moriz-Marxheimer-Straße. Wie das Opfer, ein 43-jähriger Chihuahua-Besitzer, angibt, hielt er sich dort im Bereich eines Kinderspielplatzes auf, als ein größerer schwarzer Schnauzer erschien und nach seinem Chihuahua gebissen hat. Der 43-Jährige habe die Hunde dann trennen wollen, sei jedoch ebenfalls von dem Schnauzer angegangen worden und habe daraufhin seine Gehhilfe zur Abwehr eingesetzt.

Nun soll plötzlich der Besitzer des fremden Hundes erschienen sein und ihm die Gehhilfe abgenommen und damit auf den Kopf geschlagen haben. Darüber hinaus soll ihm der andere Hundebesitzer noch mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. In diesem Moment sei dann ein Passant entlanggekommen, den er angesprochen und um einen Anruf bei der Polizei gebeten habe, gibt der 43-Jährige an. Der Besitzer des Schnauzers habe sich daraufhin vom Tatort entfernt.

Der unbekannte Hundebesitzer soll etwa 50 Jahre oder älter, rund 1,80 Meter groß und kräftig sein. Er hatte kurze Haare mit Stirnglatze und soll nach Angaben des Geschädigten polnisch gesprochen haben. Der Hund des Angreifers hatte schwarzes Fell. Die Polizei bittet nun Zeugen des Vorfalls, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

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